About a Freak

Das bin ich.  Ne, im Ernst! Wenn du jetzt sagst hoppala, den kenn ich ja, dann ruf mich an und lade mich zum Essen ein.

Zeit wirds und außerdem hab ich Hunger.

Kennst mich allerdings nicht, dann mach dir nichts draus, weil es gibt andere Bildungslücken, die weit schwerer zu verschmerzen sind. Beispielsweise den Unterschied bei der Höchstgeschwindigkeit von afrikanischen und europäischen Seeschwalben am 24. März im Jahr 1065 nach der Auenland-Zeitrechnung.

Wenn du jetzt sagst Mensch, ist der bekloppt, sag ich nö, bei Geeks ist das normal.

I am the harbinger of their doom

Ziehe einfach das Internet zur Verantwortung, das mich zu dem fehlverkabelten Cyberhirn gemacht hat, das ich heute bin. Sicher, das Internet ist immer schuld, besonders diese grauslichen Gewaltspiele. Ist doch klar, wer tagelang mit der Maus auf Zombies klickt, wird irgendwann selber einer. Und diese ganzen Perversitäten im Netz, Menschenfresser beispielsweise. Da zitiere ich doch gleich mal Wilhelm Busch:

Freilich! meint der Zuckerbäcker,
Warum ist der Mensch so lecker?!

Jetzt fragt sich der geneigte Leser, wieso die meisten Geschichten von Wilhelm Busch so brutalistisch und blutig sind. Was soll ich dazu sagen? Der gute Mann war wohl zu viel im Internet unterwegs, woher sonst sollte er seine Inspiration bezogen haben, wenn nicht aus den dräuenden Alptraumwolken seiner Hallus, nachdem er 46 Stunden durchgehend Zombie-Shooter gezockt hat.

Avanova

Achso, ihr wollt ja nicht über den ollen Wilhelm Busch informiert werden, sondern über mich und mein Geschäft, ich bin nämlich Geek von Beruf. Auf Deutsch heißt das Nerd.
Das sind Leute, die sich so gut im Internet auskennen, daß sie nicht nur am Internet mitbauen und sich Webdesigner nennen, sondern auch dazu beitragen, daß andere Leute im Internet erfolgreicher sind. Webmarketer nennt sich das, man könnte aber auch sagen sowas wie ein Bergführer in der unzugänglichen Wildnis des World Wide Web. Da aber keiner bereit war, die Dienste des Bergführers angemessen zu honorieren, verkaufe ich jetzt Vodka an jene Leute, die sich etwas... verkalkuliert haben.

Betrachten wir jetzt die optische Erscheinung der drei Buchstaben WWW genauer, könnte es sich durchaus um einen Gebirgszug handeln, also ist Bergführer doch nicht ganz verkehrt. Allerdings dürft ihr mich auch eine Spinne nennen, weil ich Netze mache. Ok, das kommt auf Deutsch nicht so gut rüber wie im Englischen, da war das der Brüller:
Call me an Arachnid, for I am designing webs.

Das Internet kenne ich übrigens seit 1994, da war ich gerade mal süße 16 und mein Killcount war noch unter 150. Texte hab ich schon damals geschrieben, ich wollte ja mal Buchautor werden, allerdings bin ich zu ungeduldig, abzuwarten bis der Schinken seine 500 Seiten hat.
Da schreib ich lieber Seite für Seite im Internet, da sieht man gleich mal das eine oder andere Resultat. Meinen ersten Programm- beziehungsweise Scriptcode hab ich 1999 geschrieben, das war für ein Online-Spiel, damit dort Pflanzen wachsen. (Wenn ich es genau bedenke, hab ich schon 92 meine Savegames in einem Computerspiel manipuliert, indem ich den Code umgehext habe, aber das kann man wohl kaum als scripting bezeichnen, sondern eher als... schummeln).
Die zweite Leidenschaft ist Grafikdesign, klarerweise aufs Web ausgerichtet. Ich kann zwar auch Printmedien gestalten, bin ja ausgebildeter Mediendesigner, aber ich mag CMYK nicht so besonders.

Ich führe ab und zu auch mal ganz gerne meine EOS 7D gassi. Die hab ich noch nicht so lange und es ist die erste richtig gute Kamera, die ich mir Zeit meiner Existenzperiode geleistet habe.
Sprich ich lerne noch.

Avanova.at war übrigens die Website der Agentur dazumals (meine Güte, schon lange her). Daraus ist das geworden, was ihr heute hier seht - ein buntes Kramselsurium eigenartiger Texte. Aber was heisst Avanova?

Sagen wir also ganz einfach, daß Avanova der Nachname meiner Ex war. Stimmt zwar nicht, aber was solls, schon Descartes meinte (meine Interpretation) daß einzig das "Ich" erwiesenermaßen existiert, der Rest kann alles Einbildung sein. Und Einbildung ist ebenfalls eine Bildung, wenn auch nicht universitären Charakters.

Menschen die ich bewundere

Offenbar wird diese völlig bescheuerte Frage in allen modernen Bewerbungsfragebögen aufgerollt, warum auch immer. Wahrscheinlich testet man damit Allgemeinbildung oder sowas.

Also:
Ugh, weil er der erste Affe war der erkannt hat, eigentlich ein Mensch zu sein.
Archimedes, weil er die Schraube erfunden hat, die bei mir locker ist.
Und Terry Pratchett, weil er der beste Autor ist, den die gesamte Menschheit je hervorgebracht hat.

Pseudonyme

Die Frage stellt sich immer wieder - wie nennt man sich im Netz? Immerhin ist es ein multilingualer Ort, an dem sich mehr Leute tummeln, die Horst Herzog nicht aussprechen können, als solche, die es aussprechen können. Dazu kommt eine webinduzierte Paranoia.
(Nicht daß ich Angst hätte, ein maskierter Psychoanalytiker könnte versuchen, mich nachts umzubringen, als Animefreak teile ich mein Bett mit einem 33 Zoll Katana (und mein Bankai sieht man oben), da soll er nur kommen. Viel mehr fürchte ich mich vor Werbespam und Informationsgeiern und so weiter.)

Vor letzteren bin ich allerdings trotzdem nicht verschont geblieben, und durch eine Eigendynamik im Netz lässt sich jener Name auch nicht mehr so einfach vertuschen. Also lassen wir einfach den Fenris von der Kette, is ja wurscht.

Trotzdem bin ich einigen wenigen meiner alten Pseudonyme treu geblieben, namentlich Frank Fox für die, die den anderen Namen nicht aussprechen können, und 龚爵 伙 für jene, die mit unserem Alphabet generell nix anfangen können.

So, da du mich jetzt kennst, kannst mich anrufen und zum Essen einladen, denn ich hab immer noch Hunger.

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Apokalypse  Foto
I am the Apocalypse

Ok, das ist vielleicht ein zu starker Insider im deutschsprachigen Raum, also tscheck it aut woher das kommt:
I Am An Insane Rogue AI

Übrigens eines meiner Lieblingsspiele, auch wenns relativ kurz ist.

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